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Home Beckengürtel Hüftgelenk, axial - nach Lauenstein I und II
Hüftgelenk, axial - nach Lauenstein I und II PDF Print E-Mail

Foto: SoloPix

Foto: SoloPix

Aufnahmetechnische Parameter:

Belichtungsautomatik, Laufraster
24/30 hoch (ev. schräg)

Lagerung des Patienten:

Lauenstein I:
Bei dieser Aufnahme befindet sich der Patient in Rücklage,
Beugung von Hüfte und Knie um 45 Grad (Winkel zwischen Oberschenkel
und Unterschenkel 90°).
Der Oberschenkel wird anschließend 45 ° abduziert.
Der Trochanter major projiziert sich hinterden Schenkelhals. 
Zweck: Diese Aufnahme dient zur Beurteilung des Hüftkopfes.
Der Schenkelhals ist nicht ausreichend beurteilbar.

Lauenstein II:
Patient in Rückenlage; das gesunde Bein ist gestreckt.
Das Bein der zu untersuchenden Seite wird im Hüfte- und Kniegelenk
stark gebeugt, wobei der Fuß mit der Sohle flach auf dem Tisch liegt
und die Ferse so weit wie möglich zum Gesäß geschoben wird.
Der Oberschenkel steht damit fast rechtwinklig zum Tisch und wird
anschließend geringfügig abduziert (max. 20 Grad), also nur leicht
nach außen abgespreizt (die Hüfte selbst soll nicht mitgedreht sein).
Diese Aufnahme wird auch Lauenstein II genannt.
Zweck: der Schenkelhals wird bei dieser Aufnahme frei dargestellt..
Alternative Lagerung (bei Patienten, die das Bein beugen, aber nicht
abduzieren können).Das Bein wird in Hüfte und Knie um ca.45° gebeuget
und die gesunde Hüfte soweit angehoben (Lagerungshilfen),
bis die aufzunehmende Hüfte seitlich liegt.
Auch diese Aufnahme dient der Beurteilung des Hüftkopfes.

Zentrierung:

In die Hüftbeuge, senkrecht zur Kassette.

Kriterium der gut eingestellten Aufnahme:

Bei Lauenstein II:
Übersichtliche Darstellung des Schenkelhalses ohne Verkürzung,
ohne Überlagerung durch das Trochantermassiv.