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Wie sieht die Vorbereitung bei einer  MR-Untersuchung aus?

Vor einer Magnetresonanztomographie wird der Patient über den Untersuchungsablauf informiert. Aus diesem Grund erfolgt ein Aufklärungsgespräch durch den Arzt. In diesem wird unter anderem über Kontraindikationen und Kontrastmittelverträglichkeit gesprochen. Der Patient wird über den genauen Untersuchungsablauf informiert. Die Aufklärung muss schriftlich erfolgen und vom Patienten unterschrieben werden.

Ein wichtiger Bestandteil der allgemeinen Untersuchungsvorbereitung bzw. des Aufklärungsgespräches ist das Befragen des Patienten nach dem Vorhandensein

• eines Herzschrittmachers,
• einer implantierten Medikamentenpumpe,
• eines Cochleaimplantates (Innenohrimplantat),
• oder eines Aneurysmaclips. 



Dies gilt auch für die Begleitperson des Patienten und jede andere Person, die den Magnetraum betreten möchte. Weiterhin wird nachgefragt ob Granatsplitter oder metallische Fremdkörper im Körper, besonders in Augennähe vorhanden sein könnten oder ob der Patient in einer Metall verarbeitenden Branche tätig ist (Eisenpartikel im Körper). Weibliche Patienten müssen gefragt werden, ob eine Schwangerschaft besteht.

Vor Untersuchungsbeginn sind folgende Gegenstände abzulegen:

• Zahnprothesen
• Bankomat- oder Kreditkarten
• Hörgeräte
• Gürtel, Schmuck, Piercing
• Kleidung mit Metallapplikationen (z. B. Nieten, Lurex)
• BH mit Metallbügel, etc.

Sind alle Gegenstände abgelegt, kann der Patient den Magnetraum betreten.