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Wo kommt die Nuklearmedizin zum Einsatz?
Die häufigsten Indikationen der nuklearmedizinischen Diagnostik sind die Stadieneinteilung und Rezidivdiagnostik. Nuklearmedizinische Verfahren setzen somit in den meisten Fällen eine eingehende Diagnostik mit anderen bildgebenden Verfahren voraus. Aufgrund der großen Bandbreite können hier nur einige Anwendungsgebiete aufgezählt werden.
Schilddrüsenszintigraphie:
- Szintigraphie mit Tc-99m: Struma, Hyperthyreose
- Radiojodtest bzw. Szintigraphie mit I-123/I-131: Radiojodtherapie, Schilddrüsenkarzinom, Nachweis und Lokalisation von Schilddrüsengewebe
Skelett-Szintigraphie:
- Knochentumore (Osteosarkom, Chondrosarkom, ...)
- Metastasensuche
- Entzündliche Skelett- und Gelenkerkrankungen (Osteomyelitisherde, chronische Polyarthritis,...)
- Osteonekrose
- Endoprothesen (Lockerung oder Infektion)
- Traumata (Handwurzel, Fußwurzel, ...)
- Karzinome mit bevorzugtem Skelettbefall bei regionalen Lymphknotenmetastasen
- Therapiekontrolle bei bekannten Skelettmetastasen
- sonstige Karzinome, Sarkome, maligne Lymphome, Osteosarkom
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