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Handgelenk-Norm-Aufnahmen PDF Print E-Mail

Foto: SoloPix

Foto: SoloPix

Bei der normierten Übersichtsaufnahme des Handgelenkes sind folgende Kriterien zu beachten:

a) Lagerung der Hand in Neutralstellung
b) Zentralstrahl auf das Mondbein
c) vorgegebener FFA
d) Einzelaufnahme 18/24 hoch
e) Die Fingergrundgelenke einschließlich der gesamten Daumen müssen abgebildet sein.

Lagerung des Patienten:

Zur Anfertigung der a.p. - Aufnahme ist eine Lagerungsvorrichtung für den Arm nötig (Holzkasten mit Aussparung für Kassette oder Holzbrettchen). Der Unterarm muss sich in Schulterhöhe befinden. Die Neutralstellung des Handgelenkes ergibt sich in folgender Position:
Der Oberarm wird im Schultergelenk 90° abduziert, das Ellbogengelenk 90° gebeugt. Die Neutralstellung des Handgelenkes wird dadurch
erreicht, dass der Mittelfingerstrahl exakt in Verlängerung der Unterarmachse eingestellt wird. Ein Absinken des Mittelfingers und damit eine Beugung des Handgelenkes werden mit Hilfe eines Keiles unter den ausgestreckten Fingern verhindert.
Zur seitlichen Aufnahme wird die Lagerungsvorrichtung entfernt. Der Oberarm ist nunmehr adduziert, das Ellbogengelenk wird wiederum 90° gebeugt. Die Achsen des gerade ausgestreckten Mittelfingers entsprechen auch hier der Verlängerung der Unterarmachsen. Zur Erleichterung der Handgelenkseinstellung kann streckseitig ein Holzbrettchen (Winkel) an den Unterarm und Hand angelagert werden.

Zentrierung:

Zentriert wird auf das Mondbein (zwischen den tastbaren processi styloidei). In der a.p. -Aufnahme wird der Zentralstrahl senkrecht auf
die Kassette gerichtet. Bei der seitlichen Aufnahme wird die Röhre 12° von distal nach proximal gekippt.

Kriterium der gut eingestellten Aufnahme:

a.p. - Aufnahme: die Fingergrundgelenke müssen abgebildet sein („Hand in Mittelstellung“). Bei der seitlichen Aufnahme: Hamulus stellt sich im Freiraum zwischen Daumen und Zeigefinger dar. Das os pisiforme ist unterhalb erkennbar.