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Felsenbein nach Stenvers PDF Print E-Mail

Foto: SoloPix

Aufnahmetechnische Parameter:

18/24 hoch, Raster

Lagerung des Patienten:

Patient liegt in Bauchlage. Processi spinosi der HWS und BWS liegen in einer Achse. DHE senkrecht zur Kassette. Der Kopf wird um 45° auf die zu untersuchende Seite gedreht. Es liegt nun der laterale Anteil des oberen Orbitalrandes und der Jochbogen der Kassette an, wobei die Mitte der Verbindungslinie zwischen äußerem Orbitalrand und äußerem
Gehörgang (base-line) in der Filmmitte zu liegen kommt. Die Nasenspitze liegt der Kassette an und schließt mit deren lateralen Rand ab. Die Pyramidenachse liegt somit parallel zur Filmebene. Die MSE bildet zum Zentralstrahl einen Winkel von 45°.

Zentrierung:

Der Zentralstrahl bildet mit der DHE einen Winkel von 12° caudo-cranial. Er zielt die Gegend der Protuberantia externa durchsetzend auf die Mitte der base-line der filmnahen Seite.
Der Fußpunkt des Zentralstahls ist in der Mitte der Verbindungslinie zwischen äußerem Gehörgang der filmfernen Seite und der seitl. Begrenzung des Hinterhauptes zu finden.

Kriterium der gut eingestellten Aufnahme:

Die Pyramide stellt sich unverkürzt dar. Die Pyramidenspitze projiziert sich vollständig frei. Die Spitze der Pyramide soll knapp außerhalb des seitlichen Orbitarandes im oberen Drittel abgebildet sein, die 2. Pyramide bildet sich in der Orbita ab. Pyramidenkante liegt waagrecht im Bild. Erkennbar sind: Gegend der Pyramidenspitze, Caput mandibulae, Crista occipitalis int. (projiziert sich lateral der Eminentia arcuata und zwischen die Mastoidzellen und lateralem Bogengang), Eminentia arcuata, Cavum tympani (soll oberhalb der crista occipitalis interna liegen), im Idealfall erkennbar: oberer und horizontaler Bogengang, Vestibulum, Cochlea, Meatus acusticus int.

Sonstiges/Anmerkungen:

Wenn die Pyramidenspitze zu weit außerhalb der Orbita liegt, dann ist der Schädel zu seitlich gelagert. Wenn die Spitze zu weit unten liegt, dann wurde zu wenig geneigt (oder Kopf zu wenig angezogen).
Ist die Pyramidenspitze vom äußeren Orbitalrand überlagert, so war der Winkel zwischen MSE und Zentralstrahl zu klein (Kopf war zu wenig gedreht!)