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Unterkiefer nach Eisler PDF Print E-Mail

Foto: SoloPix


Aufnahmetechnische Parameter:

18/24 hoch

Lagerung des Patienten:

Patient in schräger Rückenlage mit Polster unter dem Rücken und Rolle unter der Schulter der gesunden Seite. Kassette liegt auf einem Keil schräg abwärts gerichtet, so dass der Patient mit leicht überhängendem, seitlich gedrehten Kopf mit dem Unterkiefer der Kassette möglichst gut anliegt. Die Wange „schmiegt“ sich an die Kassette an. Das Corpus des Unterkiefers (horizontaler Teil) soll parallel zum unteren Kassettenrand verlaufen.
Alternative: „modifizierter Eisler“:
in Seitenlage oder Bauchlage, der Kopf wird rein seitlich gelagert, das Kinn liegt nicht der Kassette an.

Zentrierung:

Fußpunkt des Zentralstrahls: 2 Querfinger hinter und unterhalb des plattenfernen Kieferwinkels.
Der Zentralstrahl zielt (ev. caudo-cranial) auf die Gegend des letzten Molaren der zu untersuchenden Seite.

Kriterium der gut eingestellten Aufnahme:

Modifizierter Eisler: Der Unterkiefer mit dem aufsteigenden Ast und dem Kieferköpfchen muss frei projiziert sein, ohne Überlagerung der HWS.
Das Kinn kann etwas vorgestreckt werden, um eine Überlagerung des Ramus mandibulae (aufsteigender Ast) mit der HWS möglichst zu vermeiden

Sonstiges/Anmerkungen:

Beim der Orginalaufnahme „Eisler“ geht es um die Darstellung des Corpus mandibulae.
Nachteil: Anteile des aufsteigenden Kieferastes und das Kieferköpfchen projizieren sich in die HWS. Deshalb wird sehr oft ein modifizierter Eisler angefertigt.