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Home Schultergürtel Schultergelenk nach Velpeau
Schultergelenk nach Velpeau PDF Print E-Mail

Foto: SoloPix

Aufnahmetechnische Parameter:

18/24 quer oder
falls eine Röhrenneigung nötig ist: 24/30 hoch, Raster

Lagerung des Patienten:

Patient sitzt mit angelegtem Velpeau-Verband oder einer Armschlinge mit dem Rücken zum Aufnahmetisch und lehnt den Oberkörper um etwa 30° zurück, so dass sich die betroffene Schulter über der auf dem Tisch platzierten Kassette befindet. MSE parallel zur Raumvertikalen. Der Tisch befindet sich in Taillienhöhe.

Zentrierung:

Der Zentralstrahl verläuft senkrecht auf Acromion und Kassette.

Kriterium der gut eingestellten Aufnahme:

Gute Beurteilbarkeit der Relation des Humeruskopfes zur Glenoidpfanne (Luxationen?). Bessere Beurteilbarkeit der Pfanne und der Tubercula als bei der Outlet-view, die auch als alternative Aufnahme bei bewegungseingeschränkten Patienten (Armschlinge, Gips) öfters angefertigt wird. Starke Vergrößerung kann bei dieser Fragestellung akzeptiert werden. Bei der gut eingestellten Velpeau-Aufnahme soll sich das AC- Gelenk in die Mitte des Raumes projizieren, der vom hinteren Rand des Collums scapulae und von der vorderen Begrenzung des Acromions gebildet wird.

Fehleinstellungen:

  • bildet sich das AC-Gelenk dorsal vom Raum („Loch“) ab, hat sich der Patient zu weit nach hinten gelehnt,
  • bildet es sich ventral vom Raum ab, hat er sich zu wenig weit nach hinten gelehnt.
  • bildet sich das AC-Gelenk medial vom Raum ab, dann ist der Patient zu weit zur gesunden Seite geneigt.

Alternative: Aufnahme nach Cuillio

Patient in Rückenlage am Untersuchungstisch. Ellbogen 90° gebeugt, Arm ist innenrotiertund ca. 20° flektiert (Unterarm liegt auf dem Bauch). Die Kassette steht senkrecht auf dem Tisch hinter der Schulter. Horizontaler Strahlengang parallel zur Körperlängsachse auf Schulter zentriert. ZS bildet mit Oberarm einen Winkel von 20°. Der vordere Glenoidalrand wird dargestellt. Aufnahme nur bei schwer verletzten Patienten.